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🚆 Entwicklungen von der ersten Londoner Interoperabilitätskonferenz

Organisiert von Chris Boyce und der Rail Academy Group brachte die Veranstaltung Expert:innen zusammen, die ihre Perspektiven und Best Practices aus ihren Ländern und Fachgebieten teilten.


🔹 Fachkräftemangel

Ein zentrales Thema war der Mangel an zukünftigen Fachkräften im Eisenbahnsektor. Eisenbahnberufe werden immer unattraktiver, was langfristig große Herausforderungen für die Branche bedeutet.


🔹 Harmonisierung der Regelwerke

Die Teilnehmenden diskutierten über die Harmonisierung von Regelwerken. Das Eurostar-Regelwerk wurde als gutes Beispiel angesehen, doch ein europaweit einheitliches Regelwerk bleibt ein ehrgeiziges Ziel. Eine mögliche technologische Lösung wurde angesprochen: ein KI-gestütztes System, das auf Basis der Qualifikationen von Lokführer:innen maßgeschneiderte Regelwerksversionen erstellen könnte.


🔹 Finanzierungsmöglichkeiten

Die Teilnehmenden waren sich einig, dass es sinnvoll wäre, wenn die EU Interoperabilitätsinitiativen zwischen den Mitgliedstaaten und dem Vereinigten Königreich fördern würde. Unklar ist jedoch noch, welches Förderprogramm am besten geeignet wäre. Als strategischer Vorschlag wurde eingebracht, Lobbyist:innen und EU-Kontakte einzubeziehen, um gezielt Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.


🔹 Neue Plattformidee

Die Idee einer Plattform, auf der Eisenbahnunternehmen bestimmte Schichten ausschreiben könnten, wurde grundsätzlich positiv aufgenommen. Dennoch gab es Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung, da ein ähnliches Modell im Vereinigten Königreich zuvor auf Widerstand von Gewerkschaften gestoßen war.



 
 
 

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